Beteiligte Universitäten

Technische Universität München

Im Bereich der Geothermie finden sich an der Technischen Universität München über ein Dutzend Lehrstühle, die über Kompetenzen für eine erfolgreiche Geothermie-Forschung verfügen.

Insbesondere sind die folgenden Lehrstühle und Forschungsinstitute in die Forschungsvorhaben involviert:

Die Bündelung der Forschungsaktivitäten auf dem Feld der Geothermie und im Rahmen der Geothermie-Allianz Bayern findet an der TUM Munich School of Engineering statt.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zählt mit etwa 40.000 Studierenden und 579 Professuren zu den größten und forschungsstärksten Universitäten Deutschlands.

Das Thema "Energie, Umwelt und Klima" ist einer der fachübergreifenden Wissenschaftsschwerpunkte, der die naturwissenschaftliche und technische Fakultät an den Standorten Erlangen und EnergieCampus Nürnberg miteinander vernetzt.

Die Expertise zur Geothermie umfasst alle Skalen und Disziplinen der Exploration und geowissenschaftlichen Analyse von Reservoiren, der Druckhaltung in Bohrungen von Tiefengeothermie-Anlagen, der energietechnischen Nutzung, sowie energiewirtschaftliche Aspekte, Umweltrecht und Ressourcenkonflikte, zu der folgende Lehr- und Forschungsbereiche beisteuern:

  • Lehrstuhl für Geologie
  • Lehrstuhl für Hydrogeologie
  • Lehrstuhl für Paläontologie
  • Lehrstuhl für Mineralogie
  • Fachgebiet Strukturgeologie und Tektonik
  • Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik
  • Lehrstuhl für Prozessmaschinen und Anlagentechnik
  • Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften

Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth ist eine junge, forschungsorientierte Campus-Universität. Derzeit sind an der Universität Bayreuth rund 13.000 Studierende in über 100 verschiedenen Studiengängen an sechs Fakultäten immatrikuliert. Forschungskompetenzen aus verschiedenen Disziplinen bilden die zwölf Profilfelder an der Universität Bayreuth. Hierzu zählt insbesondere das Profilfeld Energieforschung und Energietechnologie, dessen Infrastruktur durch das Zentrum für Energietechnik (ZET) gestärkt wird. Die derzeit acht Lehrstühle der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, die zum Zentrum beitragen, decken mit ihrer Expertise und ihren Aktivitäten thermische, elektrische, chemische und biologische Aspekte der Erzeugung, Übertragung, Speicherung und Nutzung von Energie ab.

In der Geothermie-Allianz Bayern ist Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT) vertreten.

Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München

Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine der führenden Universitäten in Europa mit einer über 500-jährigen Tradition. Sie bietet das Spektrum aller Wissensgebiete: von den Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur Medizin und den Naturwissenschaften. Mit ihrem breiten und ausdifferenzierten Fächerspektrum verfügt die LMU über ein großes Potenzial für innovative Forschung und eine qualitativ hochwertige Lehre – sei es im Kern der einzelnen Disziplinen oder im inter- und transdiziplinären Verbund verschiedener Wissensfelder. In 18 Fakultäten forschen und lehren heute über 700 Professorinnen und Professoren sowie fast 3.900 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Studienmöglichkeiten sind mit rund 190 Studiengängen (ohne Lehramt) und zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten enorm breit. Dieses Angebot nutzen zurzeit rund 50.000 Studierende, davon etwa 15 Prozent aus dem Ausland. Sie sehen ihr Studium an der LMU als Investition in ihre Zukunft und Sprungbrett für ihre berufliche Karriere. Die LMU nutzt ihren Erfolg im Exzellenz-Wettbewerb, um ihr Profil als forschungsstarke „universitas“ in den nächsten Jahren zu schärfen und ihre Position als internationale Spitzenuniversität weiter auszubauen.

Hochschule München (HM)

Die Hochschule München ist mit 18.400 Studierenden eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deutschlands. Durch das breit gefächerte Studienangebot, eine starke Ausrichtung auf angewandte Forschung sowie Praxisorientierung mit Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bietet sie den Studierenden exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Wissenschaft. Forschungsprojekte in den Bereichen Automotive, digitale Wertschöpfung, Energie, Effizienz, Produktion und Werkstoffe sowie sozioökonomische Innovationen bestimmen die gut vernetzte Forschungslandschaft an der Hochschule München. Forschung und Entwicklung finden in enger Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft statt. Das sichert den optimalen Praxisbezug für die Studierenden der Hochschule. Zudem fördert die Hochschule München Promotionsvorhaben in einem kooperativen Graduiertenkolleg und in Kooperation mit Partneruniversitäten, um Forschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf höchstem Niveau zu garantieren. Im Zuge ihrer neuen Forschungsausrichtung wurden drei Forschungsinstitute an der Hochschule München gegründet; u. a. das Forschungsinstitut für „Nachhaltige Energiesysteme“, um eine effizientere, nachhaltigere und ressourcenschonendere Energieversorgung und -nutzung in Bayern und darüber hinaus voranzutreiben. Das an diesem Antrag beteiligte „Labor für mechatronische und regenerative Energiesysteme“ ist Teil dieses neugegründeten Forschungsinstituts.