TUM.Battery

An der Technischen Universität München werden in einem interdisziplinären Verbund Batteriesysteme in ihrer vollständigen Wertschöpfungskette erforscht.

Prozesskette TUM Batterieforschung

Über TUM.Battery

Was?

Warum Batterieforschung?

Elektrische Energiespeicher und Batteriesysteme sind aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob in Laptop und Handy oder in Haus und Verkehr: Sie sind essentiell für unsere Kommunikation und Alltagsorganisation. Sie stellen - als Schlüsseltechnologie für die Sektorenkopplung - auch ein Erfolgsgarant auf dem Weg zur Energiewende dar, denkt man vor allem an die Elektrifizierung des Verkehrs und Speicherung von regenerativ gewonnener Energie. Verschiedene Technologien werden weltweit erforscht und optimiert. Die Entwicklungen gehen rasant vor sich. Heute stehen noch Lithium-Ionen Systeme stehen im Fokus, die Post-Lithium-Ionen Ära ist aber bereits in Sichtweite... 

Von der Materialforschung bis zur Fertigungstechnologie:

Die Technische Universität München, TUM, trägt schon seit langer Zeit zur Fortentwicklung verschiedener Speichertechnologien und Batteriesysteme bei. Dank einer Vielzahl von Kompetenzen und durch die Vernetzung relevanter Akteure kann sie zukunftsorientierte und anwendungsbezogene Forschung betreiben, die den interdisziplinären Herausforderungen gerecht wird.

Von der Grundlagenforschung im Bereich der Materialien in den Naturwissenschaften, über Zellentwicklung und Prozesstechnologien in Elektrochemie und Elektrotechnik bis hin zur Integration in Fertigungstechnologien im Ingenieurswesen und Maschinenbau kann die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet werden. Der Transfer von der Forschung zur Anwendung erfolgt durch die starke Vernetzung mit Industrie und Wirtschaft. So werden beispielsweise unter Beteiligung der Automobilindustrie automatisierte Produktionsverfahren entwickelt, getestet und optimiert. Neben naturwissenschaftlichen und technischen spielen betriebswirtschaftliche Betrachtungen der Wertschöpfungskette in allen Phasen eine beutende Rolle.  [MEHR ZU FORSCHUNG]

 

Wer?

An der Technischen Universität München arbeiten mehr als 100 Mitarbeiter im Bereich der Batterieforschung. An fünf Fakultäten, acht Lehrstühlen, zwei Instituten und verschiedenen Fachgebieten und Gruppen forschen zwölf  Professoren mit ihrem wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden.

Innovation durch interdisziplinäre Zusammenarbeit  

Dabei werden zum einen Einzelvorhaben im Bereich der Kernkompetenzen durchgeführt, u.a. in Kooperation mit Partnern aus Industrie, Wirtschaft, Politik und Forschung. Zum anderen werden vernetzte und fachübergreifende Projekte durchgeführt, die erlauben einen Bogen zwischen Grundlagenforschung, Produktentwicklung und Produktionstechnik zu spannen. Die Nähe zur Garchinger Forschungs-Neutronenquelle ermöglicht starke Synergien: Mittels Neutronen können Lithium-Ionen Akkus beispielsweise untersucht werden und zwar während ihres Betriebes. [MEHR ZU PARTNERN]

Wo?

Die Forschungsbereiche sind quer über den gesamten Campus des Garchinger Forschungszentrums verteilt. Hier besteht reger Austausch mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel dem ZAE-Bayern. Aber auch im TUM Stammgelände in der Münchener Innenstadt wird zum Thema Batterieforschung geforscht, am Lehrstuhl für Elektrische Energie­speicher­technik. (KONTAKTE UND ANFAHRT)