Zentrum für Gekoppelte Intelligente Energiesysteme

Das CoSES bearbeitet Forschungsprojekte zusammen mit Industrie- und Wissenschaftskooperationen für Politik, Industrie und Gesellschaft.

Im Zentrum für Gekoppelte Intelligente Energiesysteme (kurz CoSES, für Center for Combined Smart Energy Systems) wird die Expertise der TUM für Energiesystemforschung gebündelt. Das Ziel ist die Entwicklung tragfähiger Konzepte um große Anteile erneuerbarer und dezentraler Energiequellen in das bestehende Energiesystem zu integrieren. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, indem nicht nur Strom, sondern auch Wärme, Verkehr und Kommunikation betrachtet werden. In Kooperation mit Industrie und weiteren Wissenschatseinrichtungen werden Forschungsprojekte gemeinsam bearbeitet. Die erzielten Ergebnisse werden nicht nur im wissenschaftlichen Umfeld veröffentlicht, sondern insbesondere in die Politik, Industrie und Gesellschaft getragen.

Organisation

Das CoSES ist Teil der Munich School of Engineering als zentrale Forschungsplattform für die gemeinschaftliche Erforschung zukünftiger Energiesysteme. Der ganzheitliche Ansatz spiegelt sich in den beteiligten Lehrstühlen und den resultierenden Teilprojekten wieder. Um das Gleichgewicht der Gruppen zu wahren erfolgt die wissenschaftliche Leitung gemeinschaftlich durch die Leiter der beteiligten Lehrstühle:

Das Zentrum ist eine offene Forschungsgruppe, das heißt weitere Partnerschaften innerhalb der TUM, mit Industrie und weiteren Forschungseinrichtungen werden angestrebt. Aktuell wird das CoSES in folgende Teilprojekte gegliedert:

  • TP1: Elektrische Energieversorgung
  • TP2: Thermische Energieversorgung
  • TP3: Kommunikationstechnik
  • TP4: Regelungstechnik
  • TP5: Energiemanagement.

Die Wissenschaftler werden durch die einzelnen Lehrstühle gestellt. Ab 2017 wird das CoSES zusammen mit der MSE in das neue Gebäude Zentrum für Energie und Information (ZEI) ziehen. Dort wird ein Experimental-Microgrid aufgebaut werden.